HIMARS verfügt über ein eingebautes System zur schnellen Zielneuprogrammierung direkt in der Kabine. Dies ermöglicht es der Besatzung, das Ziel sogar Minuten vor dem Abschuss zu ändern, nachdem die Feuerstellung erreicht wurde. Aufgrund dessen ist es fast unmöglich, HIMARS mit Gegenbatteriefeuer zu erwischen - es schießt und verlegt sofort.
In der Ukraine wurden HIMARS nicht nur gegen Bodenziele eingesetzt, sondern auch zur Zerstörung von Flussübergängen. In mehreren Fällen waren die Angriffe so präzise, dass die Raketen buchstäblich Pontonabschnitte „zerschnitten“ und ganze Gerätekolonnen stoppten.
Im Jahr 2022 wurde HIMARS erstmals eingesetzt, um feindliche Luftverteidigungsradare zu jagen. Seine Präzision und Geschwindigkeit machten es den Systemen unmöglich, rechtzeitig den Standort zu wechseln.
In der Ukraine wurden HIMARS für Echtzeit-Gegenbatteriefeuer eingesetzt, um feindliche Artillerie nur wenige Minuten nach ihrem Einsatz zu treffen - ein Novum in ihrer Kampfhistorie.
HIMARS kann nicht nur Raketen, sondern auch GMLRS-Geschosse mit Streumunition abfeuern, die in der Lage sind, mit einem einzigen Schlag eine Fläche von mehreren Fußballfeldern abzudecken